Seit September 2025 empfängt die Bundesverwaltung elektronische Rechnungen über eine zentrale Plattform: die OZG-RE. Ein Jahr nach der Zusammenführung von ZRE und OZG-RE zeigt sich, welche Vorteile die Konsolidierung für Verwaltung und Wirtschaft gebracht hat.
Im Rahmen der Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung (Bund) ist das Projekt „D-Easi – E‑Rechnungseingang automatisiert, sicher, integriert“ gestartet, mit dem Ziel, die Rechnungsbearbeitung in der unmittelbaren Bundesverwaltung zu automatisieren und effizienter zu gestalten.
Am 27. November 2020 trat die Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung an die Bundesverwaltung in Kraft. Seither hat sich im Bereich der öffentlichen Beschaffung viel auf Seiten der Rechnungsempfänger aber auch der Rechnungssteller bewegt. Zeit für eine kurze Bilanz.
Das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) hat die Zusammenführung der zwei Rechnungseingangsplattformen des Bundes zum 19. September 2025 erfolgreich abgeschlossen.
Deutschland wächst digital zusammen und die E‑Rechnung steht dabei im Zentrum der Transformation. Mit der Unterzeichnung neuer Verwaltungsvereinbarungen zur E‑Rechnung haben Bund und Länder am 31.07.2025 ein klares Zeichen für die föderale Kooperation eine zukunftsweisende digitale Plattform-Infrastruktur in Deutschland und der EU gesetzt.
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt berichtet aus der Pilotphase: Warum der Umstieg auf die OZG-RE einfacher war als gedacht – dank frühzeitiger Planung, automatisierter Lieferantenkommunikation und bewährter Prozesse.
Die Wertgrenze für Direktaufträge gemäß § 14 UVgO für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen wurde zum 01.01.2025 von 1.000 Euro auf 15.000 Euro ohne Umsatzsteuer mit einer Befristung auf den 31.12.2025 erhöht.
Aktuell wird die Bundesverwaltung vermehrt Ziel von Phishing- und Social Engineering-Angriffen. Weitere wichtige Informationen und wie Sie bei Verdachtsfällen reagieren können, finden Sie in diesem Artikel.
Die beiden Rechnungseingangsplattformen des Bundes, die Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE) sowie die Onlinezugangsgesetzkonforme Rechnungseingangsplattform (OZG-RE) werden im Jahr 2025 konsolidiert.
Die E‑Rechnung des Bundes hat die beeindruckende 10 Millionen-Marke erreicht! Ein bemerkenswerter Meilenstein für die Digitalisierung und Effizienz der Verwaltung.
Mit dem Anschluss der Rechnungseingangsplattform OZG‑RE an „Mein Unternehmenskonto“ auf Basis von ELSTER (kurz: „Mein Unternehmenskonto“) erhalten Rechnungssteller und -empfänger die Möglichkeit, „Mein Unternehmenskonto“ auch auf der OZG‑RE zu nutzen.
Ab dem 1. Februar 2024 können mit dem Profil 3.0.1 XRechnung elektronische Rechnungen (E‑Rechnungen) an alle Rechnungsempfänger gesendet werden, die an der ZRE oder der OZG‑RE angeschlossenen sind.
Vom 07. bis 09. November 2023 dreht sich in Berlin auf der SCCON alles um die Digitalisierung der Verwaltung. Auch in diesem Jahr ist das Verfahren E‑Rechnung auf der SCCON vertreten.
Die Pflichtfelder helfen im Prozess der E‑Rechnung eine gute Datenqualität bei der Rechnungsbearbeitung sicherzustellen. Warum dennoch an einigen Stellen Freifelder von Vorteil sind.
Ab dem 01.08.2023 ist grundsätzlich für die Übermittlung elektronischer Rechnungen an die Rechnungseingangsplattformen ZRE und OZG-RE das Profil 2.3.1 XRechnung zu verwenden.
Mit dem ZUGFeRD 2.2.0 Profil XRechnung können seit dem 01. März 2022 elektronische Rechnungen auch an die Rechnungsempfänger in der Bundesverwaltung gesendet werden.
Das Projekt „Einführung der E-Rechnung in der Bundesverwaltung“ ist ein wichtiger Teil des 9-Punkte-Plans zur Digitalisierung von Staatssekretär Dr. Richter und wurde als Leuchtturmprojekt des Beschaffungsamt des BMI (BeschA) ausgezeichnet.
Seit dem 27.11.2020 – dem Stichtag der Verpflichtung der Lieferanten des Bundes zur elektronischen Rechnungsstellung – steigen die Nutzungs- und Eingangszahlen an den Rechnungseingangsplattformen des Bundes deutlich an. Im Vergleich zum November sind im Dezember 2020 knapp fünfmal so viele E-Rechnungen eingegangen.